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Business Excellence als Geschäftsstrategie zur Ertragssteigerung
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Artikel der Kategorie Februar, 2017

Effektive Strategieumsetzung durch Strategisches Prozessmanagement

Februar 08, 2017 Von: Andreas Sattlberger Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Studien zeigen, dass bis zu 70% der Strategien an der Implementierung scheitern. Erwartete strategische Resultate – Ertrag, Cash-Flow, Kundenzufriedenheit – sind letztlich der Output wirksamer Unternehmensprozesse. Trotz guter strategischer Absichten werden diese Prozesse jedoch zu häufig nicht beherrscht.

Das führt zwangsläufig zu unzuverlässigen, defizitären Resultaten. Hohe Variabilität der Ergebnisse enttäuschen die Kunden und schrecken potentielle Investoren ab. Daher liegt die Basis erfolgreicher Umsetzung jeglicher Strategie im Beherrschen der Prozess-Stabilität, welche aus dem wirksamen Prozess-Management resultiert.

Diese Managementdisziplin – „Strategisches Prozessmanagement“ – gilt als Fundament einer gelungenen Strategie-Umsetzung und eines leistungsfähigen Unternehmens. Diese Managementkompetenz unterstützt die möglichst zuverlässige Erfüllung der Erwartungen von Shareholdern, Kunden und Mitarbeitern.

Eine Schlüsselrolle spielt hier die Geschäftsführung: Diese muss die Prozess-Stabilität sicherstellen. Im Fokus stehen hier – mit Blick auf das Strategische Prozessmanagement -folgende Punkte und Fragen:

1) Ausrichtung und Integration der Prozesse auf Unternehmensergebnisse

  • Liefern die strategisch entscheidenden Prozesse unternehmens-kritische Ergebnisse wie Ertrag, Cashflow und Kundenerfolg?
  • Können dabei Ursache-Wirkungsbeziehungen in Geschäftsregeln nachweislich dargestellt werden?
  • Sind die Prozesse untereinander abgestimmt, um zusammen die Unternehmensziele zu liefern, statt sich gegenseitig zu behindern?

 

2) Digitalisierung der Prozesse und IT-Unterstützung

  • Werden die bestehenden Geschäftsprozesse von modernen Software-Architekturen, Workflows und Applikationen unterstützt?
  • Werden dadurch erforderliche Effizienz, Effektivität und Flexibilität gewährleistet?
  • Werden die Chancen und Risiken der Digitalisierung aktiv verfolgt?
  • Welche innovativen Geschäftsmodelle resultieren daraus und wie werden diese organisatorisch umgesetzt?

 

3) Wirksame Prozessoptimierung und Innovation

  • Unterstützt das Prozessmanagement die kontinuierliche Verbesserung bestehender und die Entwicklung neuer Prozesse?
  • Wie werden hohe Transparenz und starkes Engagement entwickelt, um Problemlösungen, Marktideen und Innovationen zur Steigerung der Geschäftsresultate in Fluss zu halten?
  • Welche Anreize und Unterstützung erhalten Mitarbeiter, neue Ideen und Verbesserungen zu entwickeln, zu testen und im Markt auszurollen?

 

4) Compliance und Corporate Governance

  • Entsprechen das Prozessmanagement-System sowie die Prozess-Ausführung den relevanten Vorschriften und Regeln?
  • Wie wird die Einhaltung der Vorgaben der Prozesse in der Praxis durchgesetzt?
  • Welche Konsequenzen im Sinne eines effektiven Feedbacks und organisatorischer Sanktionen werden durchgängig gelebt?

 

5) Reifegrad des formalen Prozessmanagement-Systems

  • Sorgt ein durchgängiges Prozessmanagement-System für die Überwachung, Entwicklung und Verbesserung der wichtigsten Prozesse?
  • Erfolgt diese kontinuierliche Verbesserung durch messbare Kennzahlen, regelmäßige Reviews und klare Verantwortlichkeit?
  • Wie wird die Erreichung eines hohen Reifegrads gemessen und mit internationalen Standards verglichen?

 

Diese fünf Punkte sind Ausgangspunkte zur Optimierung der strategischen Prozessfähigkeit. So können Sie aktiv für die Steigerung der Unternehmensleistung und nachhaltigen Erfolg sorgen – Denn: Nur starke Prozesse liefern starke Resultate!

Für weitere Informationen über den Weg zur Prozess-Excellence kontaktieren Sie den Autor Andreas Sattlberger. Sie erreichen ihn über sattlberger@procon.at